Category Archives: VServer News

VServer News

VMware übernimmt SD-WAN-Spezialist Velo Cloud Networks

VMware übernimmt SD-WAN-Spezialist Velo Cloud Networks

Vor wenigen hat der renommierte Spezialist für virtuelle Server VMware die Übernahme von Velo Cloud Networks offiziell bekannt gegeben. Das Unternehmen hat seinen Sitz im kalifornischen Mountain View und war bis dato Technologie-Partner im Bereich VMware Solution Exchange. Das Unternehmen entwickelt unter anderem WAN-Network-Technologie (SD-WAN). Die Zielgruppe besteht aus Serviceprovidern sowie aus Unternehmen auf der ganzen Welt.

VMware versichert seinerseits seinen Kunden durch die Übernahme eine „durchgängige Automatisierung, Anwendungskontinuität, Transformation und Sicherheit vom Rechenzentrum über die Cloud bis zum Rand der Infrastruktur.“ Der Kundenstamm von Velo Cloud Networks umfasst zum aktuellen Stand mehr als 1.000 Unternehmen, Managed Service Provider sowie Telekommunikationsanbieter weltweit. Um mehrere Breitbandverbindungen in seinen Niederlassungen zusammenfassen zu können, nutzt das Unternehmen x86-Edge-Appliances. Darüber hinaus kommt eine Cloud-basierte Orchestrierung zum Einsatz. Diese trägt dafür Sorge, dass sich die Zweigstellen des Unternehmens mit unterschiedlich aufgebauten Rechenzentren problemlos verbinden können. Ob es sich dabei um Enterprise-Lösungen, Cloud-Technologien oder Software-as-a-Services handelt, spielt eine untergeordnete Rolle.

VMware-CEO Pat Gelsinger nahm Stellung zur jüngsten Übernahme und erklärte, dass neue Netzwerkansätze erforderlich sind, um den Herausforderungen durch Daten und Anwendungen auch in Zukunft weiterhin gewachsen zu sein. Alte Rechenzentrumsmodelle müssen überdacht werden und gegebenenfalls durch neue Infrastrukturen zur Sicherung von Daten ersetzt werden.

VServer News

Microsoft Azure verzeichnet ein Plus von 90 Prozent

Wie aktuelle Zahlen belegen, scheint sich Microsoft auf dem Gebiet moderner Cloud-Technologien neu erfunden zu haben. Allein im Cloud-Geschäft konnte der US-Konzern seinen Umsatz um satte 14 Prozent steigern. Mit einem Plus von 90 Prozent dürfte Azure hierbei erheblich mitverantwortlich sein.

Das Betriebssystem Windows sowie die Entwicklung von Office-Programmen scheinen angesichts aktueller Unternehmenszahlen zunehmend stärker in den Hintergrund zu geraten. Der Software-Riese konnte im vergangenen Quartal um zwölf Prozent bzw. um 24,5 Milliarden US-Dollar wachsen. Die Microsoft-Aktie stieg nach Börsenschluss für einen kurzen Zeitraum um 3,8 Prozent und erreichte damit den Rekordwert von 81 US-Dollar.

Das Cloud-Geschäft einschließlich aller verfügbaren Netz-Dienste stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 6,9 Milliarden US-Dollar. Mit der Infrastruktur-Plattform Azure verzeichnet das US-Unternehmen ein Plus in Höhe von 90 Prozent. Dank der Cloud-Variante von Office konnte Microsoft allein hierdurch eine Steigerung von 42 Prozent für sich verbuchen. Beim Geschäft mit Businesskunden knacke der Konzern erstmals in der noch jungen Cloud-Geschichte die 20-Milliarden-Dollar-Marke und erreicht damit das eigens gesteckte Ziel vorzeitig. Auf der Ausgabenseite stehen hingegen erhebliche Ausgaben für die stetige Erweiterung der Cloud-Infrastruktur sowie von Rechenzentren auf der ganzen Welt. Hierfür gab Microsoft nach eigenen Angaben im abgelaufenen Quartal 2,7 Milliarden US-Dollar an Investitionen aus.

Trotz dieser beeindruckenden Zahlen bleibt das Windows-Geschäfts sowie die PC-Sparte nach wie vor mit 9,4 Milliarden US-Dollar der größte Bereich des Unternehmens. Allerdings habe sich der PC-Markt in den vergangenen Monaten schwach entwickelt, so das Unternehmen in seiner offiziellen Stellungnahme. Ausführliche Zahlen zum Verkauf von Surface-Tablets äußerte sich das Unternehmen allerdings nicht. Microsoft gab jedoch bekannt, dass der Surface-Umsatz im letzten Quartal um 12 Prozent zulegte.

VServer News

Gemeinsame IoT-Infrastruktur von SAP und VMware geplant

Im Rahmen einer engen Kooperationspartnerschaft wollen VMware und SAP ihre IoT-Angebote aufeinander abstimmen und sich auf diese Weise weitere Marktanteile sichern. Insbesondere Unternehmen sollen eine besser integrierbare sowie eine einfach zu verwaltende IT-Infrastruktur bekommen.

SAP- und VMware-Kunden sollen mit neuen Angeboten für das Internet of Things eine bessere Infrastruktur erhalten. Laut VMware-Eigentümer Dell soll der Markt mit dieser Initiative massiv angegangen werden. SAP nennt sein eigene IoT-Angebot „SAP Leonardo IOT0“. Dieses basiert auf SAPs Cloud-Plattform sowie SAP HANA. Mit diesen Voraussetzungen sollen Entwickler die Möglichkeit bekommen, ihre Projekte schneller realisieren zu können.

VMware sieht bei sich die große Stärke im Bereich der Bereitstellung der IT-Infrastruktur. Vor allem die zentrale Verwaltung von „Edge-Devices“, zum Beispiel IoT-Geräte und -Sensoren, liegt in der Verantwortlichkeit des Unternehmens. Hierfür hat der Welt-Konzern die Plattform „VMware Pulse IoT Center“ ins Leben gerufen. Derzeit befindet sich diese im Beta-Test bei ausgewählten VMware-Kunden und soll aktuellen Planungen zufolge noch Ende diesen Jahres zur Verfügung stehen können.

Grundsätzliches Ziel der Partnerschaft ist es, dass die Kombination aus SAP Leonardo und Pulse IoT Center von VMware ein integriertes Angebot ergeben soll. Insbesondere der Betrieb sowie die Überwachung komplexer IoT-Infrastrukturen sollen somit vereinfacht werden.

VServer News

Hetzner mit Jubiläumsangebot und neue vServer bei netcup

Der Hoster und Server Provider Hetzner wird 20 Jahre alt. Um den Kunden für ihr Vertrauen zu danken und um neue Kunden von dem hervorragenden Service zu überzeugen, bietet Hetzner ein ganz besonderes Jubiläumsangebot an. Neukunden bekommen ausgewählte Server und vServer ohne die ansonsten fällige Gebühr für Setup und Installation. So lassen sich mit etwas Glück knapp 150 Euro an Kosten einsparen.

Darüber hinaus bietet der Web Hoster ab sofort eine neues vServer Modell an. Bei diesem handelt es sich um den leistungsstarken MC50. Der vServer ist mit insgesamt vier vCores ausgestattet, verfügt über 16 GB RAM und bietet als Sahnehäubchen 400 GB SSD-Festplatten an. Damit kann dieser neue vServer, der auch als Managed vServer erhältlich ist, mit einer hervorragenden Performance aufwarten.

Debian 9 (Stretch) für Root- und vServer erschienen
Seit einiger Zeit ist ein neuer Debian Linux Release auf dem Markt. Die neue Version 9 trägt den Codenamen Stretch und richtet sich vor allem an Server und vServer. Wie von Debian bekannt, ist die Auswahl an Software hier eher konservativ und klassisch gehalten. Dafür funktionieren die mitgelieferten Pakete jedoch einwandfrei und wurden ausführlich getestet. Eine interessante Neuerung bei Debian 9 ist der Wechsel von mySQL zu Maria DB im Bereich der Datenbanken.

Zahlreiche Hosting Anbieter von vServern bieten inzwischen das neue Debian 9 als vorgefertigtes Image für den Server an. Das Image kann wahlweise bei Vertragsabschluss – häufig aber auch noch danach über die Server Administration ausgewählt und mit einem Klick installiert werden.

15 Jähriges Jubiläum für Server Provider und Web Hoster netcup
Vor 15 Jahren begann das Unternehmen netcup aus Deutschland mit dem Betrieb. Die Firma spezialisierte sich zunächst auf das Webdesign sowie auf Web Hosting. Im Laufe der Jahre geriert das Web Design immer mehr in den Hintergrund. Der Hosting Service wurde ausgebaut und netcup wurde mit seinen vServern und Hosting Paketen schnell zu einem beliebten Anbieter in Deutschland. Nun zum 15 jährigen Bestehen des Unternehmens bietet netcup seinen Kunden eine Reihe weiterer vServer Pakete an. Mit verbesserter Leistung sowie zu den gewohnt günstigen Preisen. Auch der sehr freundliche und persönliche Kundenservice, der sich auch gern um individuelle Anliegen kümmert. darf natürlich nicht fehlen.

VServer News

VMware fokussiert Multi-Cloud zunehmend stärker

Wie sich auf der VMworld 2017 Europe in Barcelona zeigte, nimmt die neue Welt der Multi-Cloud bei VMware in Zukunft einen hohen Stellenwert ein. Gleichzeitig konzentriert sich das Unternehmen darauf, seine führende Position in Sachen Softwareinfrastruktur weiterhin zu behalten.

Knapp 11.000 Gäste fanden den Weg in die katalanische Metropole Barcelona, um zu hören, was VMware für die Zukunft plant. Zahlreiche Neuerungen und Lösungsansätze wurden dem interessierten Publikum unter dem Motto „Realize what´s possible“ präsentiert. Darüber hinaus verkündete der Hersteller die erfolgreiche Veröffentlichung des Cloud-Management-Tools vRealize. Gleichzeitig erachten VMware neben virtuellen Maschinen Container als eine unentbehrliche Unterstützung in allen Bereichen einer Softwareinfrastruktur.

Das Managementsystem von VMware erlaubt es Anwendern, Nutzschnittstellen sowie APIs für Google Kubernetes zu nutzen. Dabei erfolgt der Zugang über die vRealize Automation. Darüber hinaus wurde VMware vSphere Integrated Containers in seiner aktuellen Version 1.2 erweitert und unterstützt nun native Docker-Container-Hosts. Außerdem erhielt das Werkzeug einige verbesserte Sicherheitsfunktionen. Eine weitere Optimierung erfolgte durch die Integration eines Portals mit Zugriff auf die Registry.

Grundsätzlich richten sich die meisten Neuerung an Cloud Provider. Nach Auffassung von VMware entsteht hier ein neuer wichtiger Markt für die Zukunft. Erweiterte Lösungen seien in diesem Zusammen für die Zielgruppe notwendig. Diesbezüglich startet VMware das Zertifizierungsprogramm VMware Cloud Verified. Dieses umfasst beispielsweise die Überprüfung, ob alle Cloud-Softwares vom Provider in regelmäßigen Abständen implementiert wurden.

VServer News

Kostenloser Virtual Private Server von KAMP DHP

Die KAMP Netzwerkdienste GmbH möchte potentielle Kunden mit einem ganz besonderen Angebot von der Qualität überzeugen: Virtual Private Server (VPS) sollen über einen unbefristeten Zeitraum allen Interessenten kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Das Angebot richtet sich vor allem in erster Linie an kleine Unternehmen. Der Mini-VPS besitzt eine verhältnismäßig geringe Leistung. Durch die Verwendung des so genannten Dynamic Hardware Pool (DHP) offeriert KAMP ein überschaubares und zugleich benutzerfreundliches Baukasten-System für virtuelle Rechenzentren mit geringer Größe. Jedes erhältliche Tarif-Paket enthält eine bestimmte Anzahl an virtuellen CPUs, Arbeitsspeicher, Storage sowie ein tägliches Traffic-Limit. Die Leistungsmerkmale können über beliebig viele virtuelle Maschinen verteilt werden. Zusätzliche Optionen erlauben es, bei Bedarf jede einzelne Komponente zu erweitern. Die Rechenzentren der KAMP Netzwerkdienste GmbH sind ausnahmslos nach ISO 9001 sowie ISO 27001 zertifiziert.

Alle drei bereits vorkonfektionierten DHP-Pakete sind in Zukunft um das „DHP Minipaket“ ergänzt. Dieses enthält einen 1 Gigabyte großen Arbeitsspeicher, einen virtuellen Prozessor, 10 Gigabyte Traffic-Volumen pro Tag sowie einen 25 Gigabyte großen Storage. Das DHP-Paket kann nicht unter Windows, sondern ausschließlich unter dem Betriebssystem Linux in Betrieb genommen werden.

Mit diesem neuen Tarif-Angebot für Neukunden und Unentschlossene verspricht sich KAMP in Zukunft eine noch stärkere Präsenz auf Markt für Webhosting-Technologien jedweder Art. Ob und wie die Konkurrenz auf den aggressiven Vorstoß reagieren wird, bleibt zunächst noch abzuwarten.

VServer News

Gratis VPN-App von Kaspersky Lab

Kaspersky Lab veröffentlicht eine neue VPN-App für das Betriebssystem Android. Die Anwendung ermöglicht einen kostenlosen VPN-Zugriff. Die Gesamtkapazität erlaubt eine Datenübertragungsmenge von 200 Megabyte pro Tag.

Öffentliche WLAN-Hotspots stellen ein hohes Sicherheitsrisiko für Anwender dar. Derartige Verbindungsmöglichkeiten sollte daher laut aktueller Empfehlungen ihr Vertrauen in sichere VPN-Verbindungen setzen. Zu diesem Zweck haben die Sicherheitsspezialisten von Kaspersky Lab ein VPN-App für Android-Geräte veröffentlicht. Unter dem Namen Kaspersky Secure Connection erlaubt die Anwendung einen kostenfreien VPN-Zugriff mit einer Gesamtkapazität von 200 Megabyte täglich.

Wie andere VPN-Lösungen für mobile Endgeräte bietet Kaspersky Secure Connection ebenfalls die Möglichkeit, verschiedene vServer weltweit anzusteuern. Auf diese Weise lassen sich die so genannten Geo-Sperren im Word Wide Web umgehen. Darüber hinaus erlaubt es die Anwendung, App- sowie Website-spezifische Regeln festzulegen. In diesem Bereich können Nutzer individuell definieren, ob bestimmte Apps oder Internetseite automatisch über die VPN-Verbindung ansteuerbar sind. Um die Einrichtung komfortabler zu gestalten, haben die Entwickler Website-Kategorien in das Programm integriert. So lassen sich zum Beispiel Payment-, Banking- oder Social-Media-Dienste zuverlässig absichern. Der Verbindungaufbau zu nicht geschützten WLANs ist mit Hilfe der VPN-App ebenfalls automatisierbar.

Für das Checken des Mail-Eingangs dürfte mit dem kostenlosen Datenkontingent in den meisten Fällen möglich sein. Für eine zusätzliche Kapazität von 100 Megabyte genügt es, wenn sich Nutzer bei Kaspersky kostenlos anmelden. Kostenpflichtige Abos für eine uneingeschränkte Nutzung auf bis zu fünf Endgeräte stehen für 5 Euro pro Monat oder 30 Euro pro Jahr zur Verfügung.

VServer News

1&1 mit neuen VServer Angeboten

Der Anbieter 1&1 hat sich in den letzten Jahren durch seine Internetangebote einen guten Namen erworben. Mit einer neuen Preisoffensive möchte der Anbieter aus Montabaur nunmehr verstärkt die Marktführer im Segment der VServer angreifen. 1&1 bietet verschiedene VServer Lösungen zum kleinen Preis für den Normalverbraucher an.

Verbessertes Preis-/Leistungsverhältnis
Eine VServer Lösung für weniger als 5 Euro im Monat erschien bis vor Kurzem noch als regelrechte Utopie. 1&1 hat diese Utopie jedoch nunmehr in die Tat umgesetzt und bietet mit dem Produkt Virtual Cloud S eine kompakte VServer Lösung mit 1VCore Intel Xeon und 512 MB RAM für gerade einmal 4,99 Euro monatlich an. Wem diese Lösung auf Dauer zu klein erscheint, der kann auch auf das Angebot Virtual Cloud M zurückgreifen, welches in den ersten 12 Monaten ebenfalls nur 4,99 Euro kostet und dafür jedoch 1 GB RAM sowie 50 GB SSD bietet. Nach Ablauf der 12 Monate erhöht sich der monatliche Preis auf 9,99 Euro.

Mehr Performance möglich
Für diejenigen Nutzer, die mehr Leistung benötigen, bietet der Anbieter aus Montabaur auch stärkere Lösungen. Die Virtual Cloud L bietet 2V Cores und 2 GB RAM mit 80 GB SSD für 9,99 Euro monatlich in den ersten 12 Monaten, bevor sich der Preis anschließend auf 14,99 Euro erhöht. Die nächstmögliche Steigerung wäre der Tarif Virtual Cloud XL mit 2V Cores und 4 GB RAM mit 120 GB SSD für 14,99 Euro monatlich mit anschließender Preiserhöhung auf 19,99 Euro. Als absolutes Nonplusultra des Tarifportfolios gilt der Virtual Cloud XXL Tarif mit 4V Cores und 8 GB RAM plus 160 GB SSD für 19,99 Euro in den ersten 12 Monaten. Nach Ablauf dieser 12 Monate kostet der bestmögliche Tarif von 1&1 29,99 Euro monatlich.

Unabhängig davon, welcher Tarif für den Nutzer am Idealsten erscheint, ist bei allen Tarifangeboten des Anbieters der Traffic unbegrenzt. Zusätzlich dazu bieten die Angebot für den Nutzer den Vorteil, dass kein Sharing mehr erforderlich ist da alle Server zu 100 % für den Nutzer bereit stehen. Auch die maximale Ausfallsicherheit, die 1&1 anbietet, dürfte nicht uninteressant sein.

VServer News

Microsoft verdoppelt Umsatz mit Azure

Allem Anschein nach geht die Strategie von Satya Nadellas auf. Cloud-Dienste von Microsoft sind so gefragt wie noch nie zuvor. Dennoch bleibt es Gewissheit, dass die Redmonder so schnell nicht an Amazon Web Services vorbeiziehen werden.

Während der letzten zehn Jahre hat sich der IT-Sektor nach einstimmiger Auffassung von IT-Experten enorm gewandelt. Dieser Wandel wurde in weiten Teilen vom ehemaligen Microsoft-CEO schlichtweg verschlafen. Viel zu spät, stieg der US-Konzern beispielsweise auf dem Smartphone-Sektor ein. Auf dem Gebiet der Online-Dienste hielt es Microsoft ebenfalls für angebracht, der Konkurrenz den Vorzug zu geben und auf diese Weise den eigenen Aktienkurs an den internationalen Börsen drastisch zu drücken. Als im Jahr 2014 Satya Nadella den Chefposten in Redmond übernahm, waren die Erwartungen bei den Investoren groß. Nun zeigen die aktuellen Geschäftszahlen, dass diese Trendwende überaus gut gelungen ist.

Allein im vergangenen Quartal konnte Microsoft ein Umsatzwachstum von knapp 13 Prozent für sich verbuchen. Darüber hinaus hat es der Konzern geschafft, seinen Gewinn zu verdoppeln. Wachstumstreiber ist nach wie vor das Geschäft mit Dienstleistungen und Technologien rund um die Cloud. Genau diesen Bereich hatte Nadella vor seiner Beförderung zum CEO zu verantworten.

Die Azure-Cloud verzeichnet im direkten Vergleich zum Vorjahreswachstum ein Wachstum von beeindruckenden 97 Prozent. Der Umsatz im Bereich der Cloud-Dienste für Unternehmen und Server-Produkten steigerte sich um elf Prozent auf 7,43 Milliarden US-Dollar. In diesem Segment stieg der Gewinn um 15 Prozent auf rund 2,5 Milliarden US-Dollar an. Nach wie vor ist es allerdings schwierig, die vorliegenden Zahlen mit dem Branchenguru Amazon Web Services (AWS) zu vergleichen. Grund dafür ist, dass Microsoft die tatsächlichen Umsatzzahlen für Azure noch nicht veröffentlicht hat und damit jede Menge Spielraum für Spekulationen lässt.

Analysten auf der ganzen Welt gehen jedoch davon aus, dass Microsoft seinen Abstand zu Amazon Web Services im laufenden Jahr deutlich verringert haben dürfte. Dennoch sei Amazon unangefochtener Spitzenreiten auf dem Cloud-Markt. Amazon hat sich sehr früh dazu entschlossen, die Cloud für sich zu entdecken und hat sich durch seinen Mut einen deutlichen Vorteil erarbeiten können. Azure hat erst vier Jahre später en Cloud-Markt ergänzt und wird nur langsam erwachsen.

VServer News

Neue Entlassungswelle bei Microsoft

Microsoft will sich nach eigenen Angaben noch intensiver auf den boomenden Cloud-Markt konzentrieren. Vor diesem Hintergrund sollen vor allem im Ausland zahlreiche Stellen der Neuausrichtung zum Opfer fallen.

Der Software- und Cloud-Konzern steht erneut vor Massenentlassungen. Der Unternehmensumbau in Richtung Cloud-Geschäft gefährdet tausende Jobs, so die Nachrichtenagentur Bloomberg. Dabei beruft sich die Agentur auf Unternehmenskreise. Vor allem im Bereich Sales werden den Angaben zufolge jede Mengen Stellen wegfallen. Weiter heißt es, dass weniger als 10 Prozent betroffen seien. Davon entfallen 75 auf Standorte im Ausland.

Der Sender CNBC hatte kurz zuvor von 3.000 Stellen berichtet und diese Zahl wenig später wieder zurückgezogen. Auf Nachfrage bestätigte Microsoft den geplanten Stellenabbau. Eine genaue Zahl wollte das Unternehmen jedoch nicht nennen. Ein Microsoft-Sprecher äußerte sich gegenüber CNBC und erklärte, dass Microsoft Änderungen implementieren werde. Allem Anschein nach wurden bereits die ersten Mitarbeiter darüber informiert, dass ihre Stelle bereits gestrichen wurde oder deren Wegfall in Betracht gezogen werde. Es handele sich nicht um Sparmaßnahmen, so der Sprecher weiter. Der neue Sales-Bereich, soll sich laut Bloomberg vor allem auf das Cloud-Geschäft konzentrieren.

In den USA beschäftigt Microsoft rund 71.000 Menschen. Weltweit stehen knapp 110.000 Mitarbeiter im Dienst des US-Konzerns. Bereits im Juli 2016 mussten 3.000 Mitarbeiter ihren Schreibtisch räumen. Zwei Monate zuvor hatte das Unternehmen in der Smartphone-Sparte Handlungsbedarf gesehen und ebenfalls die Anzahl der Stellen stark reduziert. Aktuell wurden bereits 900 Entlassungen vollzogen. Bekannt ist bislang auch, dass allein in Finnland 1.350 Jobs dem anvisierten Cloud-Geschäft zum Opfer fallen werden.