Die vServer Verwaltungssoftware Plesk

Der hauptsächliche Verwendungszweck der Verwaltungssoftware Plesk ist die Konfiguration und professionelle Administration von Webservern. Plesk kann dabei unabhängig von der jeweils verwendeten Softwarearchitektur genutzt werden, denn Plesk ist ein vollständig webbasiertes Tool. Es kann also sowohl in Linux-, Unix- als auch in Windows-Umgebungen erfolgreich eingesetzt werden. Primäre Zielgruppe für die Verwaltungssoftware Plesk sind Webhoster, Server-Administratoren und En-User. Plesk ist ein kostenpflichtiges Admintool.

 

Plesk für vServer – Die Entwicklungsgeschichte und die Mitbewerber

Plesk wurde vom US-amerikansichen Unternehmen Parallels, Inc. entwickelt. Die Konzernzentrale dieses führenden Software-Unternehmens befindet sich im US-Bundesstaat Washington. Über einige Jahre lang war das ehemals freie Admintool Confixx ein potenter Mitbewerber von Plesk, schließlich fasste das Unternehmen Parallels den Entschluß, den Mitbewerber zu übernehmen. Auf Grund seiner etablierten Position am Markt und seiner treuen Anhängerschaft unter den Nutzern wurde Confixx allerdings am Markt gelassen und wird heute, ebenso wie Plesk, von der Entwicklungsabteilung der Parallels, Inc. betreut.

 

Rechte und Rollen in der Struktur von Plesk

Die Administration von Rechten und Rollen ist in der Verwaltungssoftware Plesk in einer klaren Hierarchie strukturiert. Die Ebene mit der größten Anzahl an Rechten ist dabei selbstverständlich die Login-Ebene für Administratoren. Hier können die Administratoren von Webhosting-Unternehmen entweder einen einzelnen Server oder sogar mehrere Server mit Hilfe von Plesk Expand simultan betreuen. Unterhalb dieser mit umfassenden Rechten ausgestatteten Ebene ist die nächst tiefere Rechte-Ebene angesiedelt. Auf dieser können die professionellen Reseller von Webspace-Angeboten tätig werden und alle benötigten Einstellungen für ihre Kunden vornehmen. Sogar die Verwaltung von mehreren Domains zur gleichen Zeit ist mit Plesk problemlos möglich. Die folgende Rechte-Ebene hält schließlich zahlreiche nützliche Funktionen für die Inhaber von Domains bereit. Auch auf dieser Ebene kann der Nutzer seine Einstellungen natürlich in einer übersichtlich strukturierten webbasierten grafischen Benutzeroberfläche vornehmen. Die vierte und letzte Rechte-Ebene ist zugleich mit dem geringsten Umfang an Nutzerrechten ausgestattet. Ihre Funktionalitäten richten sich gezielt an die Bedürfnisse von End-Usern, die beispielsweise Einstellungen in Mail-Accounts, Spamfiltern oder in ihren Virenschutz-Settings vornehmen wollen.